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Begleitender Dienst der Werkstätten

Für eine individuelle Betreuung und Förderung der Beschäftigten ist der Begleitende Dienst zuständig. Die Gesamtpersönlichkeit des behinderten Menschen soll weiterentwickelt werden: seine Wahrnehmung, Sozialerfahrungen, Kognition, Kommunikation, Emotionen sowie seine Bewegung. 

Ziele sind zum Beispiel:

• eigene Möglichkeiten und Grenzen besser kennenlernen

• die Kommunikations- und Gemeinschaftsfähigkeit verbessern

• das Selbstwertgefühls steigern

• lebenspraktische Kompetenzen fördern für mehr Selbständigkeit bei der Lebensbewältigung

Dies geschieht z. B. durch:

• Organisation und Begleitung der Eingliederung von behinderten Menschen in die Werkstatt

• pädagogische Beratung, Begleitung und Zusammenarbeit mit den Gruppenleitern der Arbeitsbereiche

• Zusammenarbeit mit Kostenträgern, Erstellung von Entwicklungsberichten, Stellungnahmen usw.

• interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Fachleuten aus angrenzenden Fachbereichen (z. B. medizinisch, psychologisch, sozial)

• Arbeitsbegleitende Angebote: Erwachsenenbildung/ Gruppenförderung (Kurse)

• individuelle Entgeltfestlegung in Teamberatungen

Neben der persönlichen Beratung und Begleitung des Beschäftigten gibt es vielfältige arbeitsbegleitende Angebote, z. B. Sportkurse, Werkstattchor, Kurse wie „Lesen und Schreiben“, „Rechnen und Umgang mit Geld“, Gottesdienste, Fußballmannschaften und vieles mehr.